Viermal die Jugendflamme der Stufe 3

Zur sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Rehden in den Ratsstuben begrüßte zuvor Jugendfeuerwehrwart Bernhard Lanz alle anwesenden Jugendlichen, Eltern und Vertreter von Verwaltung und Feuerwehr. Der von Schatzmeister Felix Sommer vorgebrachte Kassenbericht wurde einstimmig genehmigt. Kassenprüferin Monika Kahling-Becker bescheinigte dem Führungsteam eine gut geführte Kasse und beantragte die Entlastung des Kommandos. Einen sehr ausführlichen Jahresrückblick gab Jugendsprecherin Johanne Hüllmann. Viele Lehrgänge, Seminare und Fortbildungen wurden besucht. Zudem nahmen die Rehdener an einigen bunten Nachmittagen befreundeter Jugendfeuerwehren teil. „Viele interessante Fahrten haben wir unternommen“, fuhr sie fort. Neben dem Highlight, dem Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Bahrenborstel, besuchten die jungen Brandschützer die Berufsfeuerwehr Oldenburg und das Miniaturwunderland in Hamburg. Außerdem fuhren die Jugendlichen für einen Vormittag nach Barenburg, um sich auf der Aue ein wenig auf den Bootswettbewerb für das Zeltlager vorzubereiten. Bei den verschiedenen Wettbewerben wurden gute bis sehr gute Platzierungen belegt, endete Johanne Hüllmann mit ihrem Jahresrückblick. Da aus Altersgründen einige Posten bei den anstehenden Wahlen neu- beziehungsweise umbesetzt werden mussten, wurde das Ämterkarussel richtig in Schwung gebracht. So ist künftig Nele Novak die neue Jugendsprecherin. Die weiteren Posten wurden wie folgt besetzt: Gruppenführer Jungen Jan Patrick Witte, Gruppenführerin Mädchen Lea Sander, Schriftführer Jannek Schmöckel, Kassenführer Felix Sommer, Jugendwart Bernhard Lanz, stellvertretende Jugendwartin Sina Hoeft, Betreuerin Christina Heuer. Johanne Hüllmann und Jonas Heidbrink wurden als Betreuer auf Probe ins Betreuerteam gewählt. Den Elternrat bilden Wilhelm Kahling-Becker und Bernd Tinnemeyer. Neue Kassenprüfer wurden Sandra Dubenhorst und Olaf Dürkopp.

In seinen Grußworten betonte Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch die hervorragende Arbeit, die in der Jugendfeuerwehr geleistet werde. Positiv stellte Bloch ebenfalls heraus, dass die nahtlosen Übergänge von Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr und schließlich in die aktive Feuerwehr vorbildlich funktionieren würden. Er gratulierte allen gewählten Amtsinhabern und richtete seinen Dank an alle, die bereit waren und es immer noch sind, einen Posten zu übernehmen.

Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt schloss sich den Glückwünschen an und überbrachte die besten Grüße aller Ortsfeuerwehren. Er sei stolz auf die gute Kameradschaft, nicht nur untereinander, sondern auch zu den Kameraden aus Barver.

Fachbereichsleiter Ausbildung Thomas Meyer bestätigte, dass die Gründung der Kinderfeuerwehr eine sehr gute Sache sei. Während einige Jugendfeuerwehren rückläufige Mitgliederzahlen verbuchen müssten, zeige der Trend in Rehden eher in die andere Richtung. „Und das sollte für Euch die beste Bestätigung sein, dass Ihr absolut auf dem richtigen Weg seid“, meinte Meyer.

Claus Mackenstedt, Ortsbrandmeister von Rehden, sprach von einem sehr hohen Niveau, auf dem sich die Jugendfeuerwehr bewege. Auch wenn es sehr viel Arbeit abverlange, eine Jugendfeuerwehr zu leiten, so gebe das Betreuerteam zu jeder Zeit 100 Prozent. „Man kann Euch gar nicht genug danken“, sagte Mackenstedt weiter und bezog deutlich die Kinderfeuerwehr und deren Betreuer in die Dankesworte ein.

Tanja Rempe stellte sich als neue Gemeindejugendfeuerwehrwartin vor. Sie löste den bisherigen Amtsinhaber Klaus Niermeyer, der sein Amt aus zeitlichen Gründen zur Verfügung stellte, ab. Zusammen mit ihrem Stellvertreter Kai Klapproth stehe sie der Führung wie auch den Jugendlichen ständig mit Rat und Tat zur Seite.

JHV JF Rehden

Zurück