Heinrich Koch 40 Jahre in der Feuerwehr

Mit der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Düversbruch wurde nun auch die letzte Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Rehden abgehalten. Ortsbrandmeister Jörn Blumberg begrüßte neben Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch sämtliche Bürgermeister bzw. Stellvertreter aus Hemsloh, Rehden und Wetschen sowie diverse Amtsinhaber und Ehrengäste.

In einem Jahresrückblick erinnerte der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Henke an an drei Einsätze zu denen die Ortsfeuerwehr alarmiert wurde, bei zweien handelte es sich um die Auslösung einer Brandmeldeanlage innerhalb von zwei Stunden. Weiterhin nahm die Ortsfeuerwehr Düversbruch an diversen Einsatzübungen, Lehrgängen und Ausbildungen teil. Außerdem half eine größere Abordnung der Kameraden auf dem Kreiszeltlager in Barver aus, andere Kameraden stellten Brandschutzwachen auf dem Rehdener Herbstmarkt und dem Weihnachtstraum in der Rehdener Eventhalle.

Ortsbrandmeister Jörn Blumberg ergänzte das die Düversbrucher Brandschützer im letzten Jahr enormes Glück hatten, da es rund umzu aufgrund der Trockenheit immer wieder Vegetationsbrände zu löschen galt blieb unser Einsatzgebiet davon verschont. Weiterhin gab er bekannt das er sich mit den Verantwortlichen der Firma Fangmeier zusammen gesetzt habe um das Problem mit der Brandmeldeanlage einmal zu besprechen. Eine Lösung sei gefunden worden und bereits umgesetzt. Als kleine Entschädigung für die aufgelaufenen Einsätze durch die Anlage habe die Firma Fangmeier eine ansehnliche Spende der Feuerwehr zukommen lassen so Blumberg. Im Anschluss verlass Schrift und Kassenführer Oliver Krohn den Bericht der letzten Jahreshauptversammlung und trug ebenfalls den aktuellen Kassenbericht vor, beide wurden von der Versammlung wohlwollend zur Kenntnis genommen. Seitens der Kassenprüfer bescheinigte Heinrich Koch eine saubere Kassenführung und beantragte die Entlastung des Kommandos welcher stattgegeben wurde. Aufgrund seiner 40 jährigen aktiven Zugehörigkeit zur Feuerwehr ehrte Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt den Kameraden Heinrich Koch mit einer entsprechenden Auszeichnung. Befördert wurden Niklas Krohn zum Oberfeuerwehrmann und Christian Henke zum Hauptlöschmeister. Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch gratulierte allen beförderten und geehrten Kameraden und dankte für ihre aktive Mitarbeit in der Feuerwehr. Er berichtete weiter das der Umzug ins neue Rathaus inzwischen komplett vollzogen sei und erläuterte noch einmal die Vorzüge des Rathauses. Bis Mitte des Jahres wird auch der Außenbereich komplett fertig gestellt sein so das Rehden dann ein ansprechenden Ortskern haben wird. Der nächste große Brocken den die Samtgemeinde vor der Brust habe sei die Modernisierung der Kläranlage in Barver so der Verwaltungschef.

Zum Thema Fahrradweg im Bruch wollte sich Bloch nicht so richtig äußern da in dieser Woche eine Versammlung zu genau diesem Thema stattfinden würde und man nicht alles im Vorfeld bekannt geben möchte. Nur soviel sei verraten, es sieht gar nicht mal so schlecht aus.

Seitens der Kinderfeuerwehr berichtete Claudia Mangels von einem vollen Erfolg, mit 55 Kindern sei das Limit von maximal 60 fast erreicht so das es schon mal zu einem Aufnahmestop bzw. einer Warteliste kommen könne. Die Kinder zeigten sich sehr interessiert auf spielerische Weise an das Thema Feuerwehr herangebracht zu werden. Für die beiden Jugendfeuerwehren Barver und Rehden berichtete Samtgemeindejugendfeuerwehrwartin Tanja Rempe. Sie lobte einmal mehr das sehr gut verlaufene Kreiszeltlager in Barver und machte ein wenig Werbung für den bunten Abend der Jugendfeuerwehr der im März in den Ratsstuben in Rehden stattfinden würde.

Seitens des Kameradschaftsbundes wusste Klaus Mangels von diversen Fahrten, Ausflügen aber auch von Hilfseinsätzen auf dem Kreiszeltlager zu berichten.

 

Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt informierte die Versammlung von diversen personellen Neubesetzungen auf Gemeinde und Kreisebene, sowie Anschaffungen. Wann genau die digitale Alarmierung letztendlich fertig gestellt wird vermochte der Gemeindebrandmeister nicht zu sagen, ich werde mich einfach überraschen lassen so Schmidt. Mit 75 Einsätzen die die Feuerwehren

der Samtgemeinde abarbeiten mussten sei ein enormer Rückgang zu verzeichnen, es waren allerdings wieder alle denkbaren Einsatzarten abzuarbeiten. Zum Schluss seiner Ausführungen dankte Schmidt noch einmal allen Kameraden für ihre stetige Einsatzbereitschaft und der Verwaltung für eine wie immer hervorragende Zusammenarbeit.

Foto von links: Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt, Niklas Krohn, Christian Henke, Heinrich Koch, Ortsbrandmeister Jörn Blumberg und Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch.

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