Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde Rehden basteln Schutzengel für die Einsatzkräfte

Rehden – Wer anderen aus Notlagen hilft, und dafür auch öfters mal das eigene Leben riskiert, hat einen Schutzengel mehr als verdient. In Dienst am Nächsten übten sich jetzt bereits auch schon der ganz junge Feuerwehrnachwuchs der Samtgemeinde Rehden.

Die Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde hat trotz der Coronapandemie eine kleine Aktion gestartet, um ihren Vorbildern, den aktiven Einsatzkräften, einen kleinen Schutzengel mit an die Hand zu geben. Die Mädchen und Jungen bastelten Schutzengel für die Feuerwehrmänner und -frauen der Einsatzabteilung.

Eigentlich sollte dies bei einem Kinderdienst gemeinsam mit den Betreuern geschehen. Doch die Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Ein Treffen war nicht möglich.

So plante das Betreuerteam kurzfristig um. 295 kleine Schutzengel-Bastelsets wurden erstellt und in Weihnachtstüten gepackt, die zudem mit Süßigkeiten, einem Geschenk (Was ist Was Feuerwehr-Spiel) und dem „Kinderfinder“ der VGH bei den 50 Kindern und neun Betreuern vor die Haustür gestellt wurden.

„Jedes Kind durfte einen Schutzengel für sich selbst behalten, die restlichen Engel erhielten die Betreuerinnen fertig zusammengebaut zurück. „Das waren knapp 240 Stück“, sagt Claudia Mangels. Diese wurden durch die Kinderfeuerwehrwartin und ihrer Stellvertreterin Corinna Buck an die sechs Ortsbrandmeister in der Samtgemeinde Rehden übergeben. Die Feuerwehrchefs haben nun ihrerseits die Aufgabe, sie an die Einsatzkräfte zu verteilen.

Die Kids und auch die Eltern haben sich sehr über die Aktion gefreut, nicht zuletzt über die kleine vorweihnachtliche Bescherung. Im Namen aller Einsatzkräfte sprachen die Ortbrandmeister dem Nachwuchs ihren Dank aus.

Auch wenn es im nächsten Jahr noch nicht sofort wieder mit „normalem“ Diensten losgehen kann, hoffen die Betreuer sehr, dass die Dienste bald wieder in gewohnter Weise stattfinden. „Es wäre schön, dann auch die Kinder begrüßen zu können, die noch auf der Warteliste stehen“, sagt Mangels.

Bis dahin arbeiten die Betreuer weiterhin an Online-Diensten, die in diesem Jahr schon getestet wurden, wie Kinderfeuerwehrwartin berichtet.  art

Quelle: Diepholzer Kreisblatt

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