Jahreshauptversammlung FF Rehden

Im Zuge der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Rehden ehrte Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt den ersten Hauptfeuerwehrmann Hermann Kuhlmann für seine 25 jährige aktive Mitarbeit in der Feuerwehr. Gerade sein technisches Geschick, so Schmidt, kam der Feuerwehr in den letzten 25 Jahren in großen Maße zu Gute. Mit der Hoffnung verbunden das Kuhlmann noch eine lange Zeit der Feuerwehr zur Verfügung stehe, heftete Schmidt dem Jubilar als äusseres Zeichen des Dankes eine Ehrennadel an. Bei den anstehenden Wahlen wurden einige Posten wie folgt besetzt, Sicherheitsbeauftragter Matthias Herms, Masschinisten Sebastian Grelle, Henrik Grote und Torben Brückner, Vertreter im Gemeindeverbandsausschuss Claus Mackenstedt, Heiner Johanning und Heino Mackenstedt, Vertreter im Kreisverbandsauschuss Claus Mackenstedt und Heiner Johanning. Ortsbrandmeister Claus Mackenstedt überreichte weiterhin Daniela Heitmeier für die beste Dienstbeteiligung ein kleines Present.

Zu 24 Einsätzen rückte die Ortsfeuerwehr Rehden im abgelaufenen Jahr aus. Diese gliedern sich in 10 Brände und Löschhilfen, zwei Verkehrsunfälle, zwei sonstige technische Hilfeleistungen, sechs Fehlalarme und vier Brandsicherheitswachen auf, so Schriftführer Andreas Evers. Einen sehr großen Wert legen die Rehdener Kameraden auf eine vernünftige Aus.- bzw. Weiterbildung, so nahmen 18 Kameraden an 36 Lehrgängen an den Feuerwehrtechnischen Zentralen in Wehrbleck und Barrien sowie an der Feuerwehrschule in Loy teil. In seinem Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Claus Mackenstedt von vielen Aktivitäten, die die Kameraden in den letzten 12 Monaten erledigten. So wurde beispielsweise in Eigenleistung das Tanklöschfahrzeug umgebaut, um eine neu angeschaffte LKW Rettungsplattform zu verlasten. Seit Jahren wird darüber gesprochen, die Rede ist vom Thema Digitalfunk. Die Ersten Fahrzeuge der Samtgemeinde sowie die Führungskräfte wurden inzwischen mit diesen neuen Geräten ausgestattet und eine erste Probephase läuft, so Mackenstedt. Wie bei allem neuen, muss man sich auch an diese Technik erst eine Zeitlang gewöhnen. Um die Einsatzbereitschaft am Tage aufrecht erhalten zu können, so der Ortsbrandmeister, haben sich die Führungskräfte der Gemeinde im vergangenen Jahr getroffen um die Alarmstufen neu auszuarbeiten. Tagsüber werden nun mehrere Ortswehren bei potentiellen Einsätzen alarmiert um das nötige Personal vorhalten zu können. Da das Thema Personalknappheit auch in der Feuerwehr ein immer größeres Thema wird, haben einige Kameraden einen Flyer entworfen, um den Bürgern das Thema Feuerwehr näher zu bringen und gegebenenfalls einige neue freiwillige Helfer zu gewinnen. Sehr zufrieden zeigte sich Mackenstedt von der Dienstbeteiligung an den Übungsabenden. Durchschnittlich 22 Kameraden nahmen an diesen Diensten teil, darauf können wir sehr stolz sein. Gleich vier neue Kameraden und eine Kameradin konnte Claus Mackenstedt mit dem Dienstgrad Feuerwehrmann/Frau auszeichnen und offiziell zu Einsatzkräften machen. Dies waren Manuel Buns, Benjamin Nikolai, Christian Pitsch, Alexander Schultz und Daniela Heitmeier. Oberfeuerwehrmann ist fortan Paul Hüllmann und Claudia Mangels hat alle erforderlichen Lehrgänge absolviert um als Hauptfeuerwehrfrau ihren Dienst zu tun. Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch ernannte Jörg Grote zum Löschmeister. Mit den Worten das er nur sehr selten einen so jungen Kameraden mit einem doch schon recht hohen Dienstgrad auszeichnen könne, überreichte Bloch dem frisch gebackenen Löschmeister eine Ernennungsurkunde mit den dazugehörigen Schulterklappen. In seinen anschließenden Grußworten dankte Hartmut Bloch allen Kameraden für ihre ständige Einsatzbereitschaft und lobte die Arbeit die in dieser Feuerwehr verrichtet wird. Es ist schön, einen Bericht von einer Führungskraft zu hören aus der hervor geht, das so viele junge Menschen bereit sind, etliche Stunden ihrer Freizeit für die Ausbildung zur Verfügung zu stellen, um sich um das Wohl Ihres Nächsten zu kümmern. Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt überbrachte die Grüße der anderen Wehren der Gemeinde und gab einen kurzen Überblick über die Einsatzzahlen der Samtgemeinde. Besonders erfreut zeigte sich Schmidt über den guten Start der neu ins Leben gerufenen Kinderfeuerwehr der inzwischen 45 Kinder angehören. Sein Dank galt dafür galt der Kinderfeuerwehrwartin Claudia Mangels und Ihrem Team. Bürgermeister Wilhelm Grelle schloss sich den Dankesworten seiner Vorredner an. Da ich aber nicht nur Bürgermeister bin, so Grelle, sondern auch aktives Mitglied der Feuerwehr, kann ich mich bei jedem Dienst bzw. jedem Einsatz persönlich davon überzeugen, was für eine Klasse Arbeit hier geleistet wird, aber auch was für eine tolle Kameradschaft besteht. Josef Sülzen berichtete seitens des Kameradschaftsbundes ehemalig aktiver Feuerwehrkameraden von einem Jahr das mit vielen Terminen gespickt war. Es wurden diverse Fahrten in die verschiedensten Regionen unternommen, selbstverständlich ließen es sich die Kameraden auch im letzten Jahr nicht nehmen, die Jugendfeuerwehr auf Ihrem Kreiszeltlager einen Besuch abzustatten so Sülzen.

Zurück